Sie trauern, weil …
…. Sie vor einiger Zeit einen geliebten Menschen verloren haben. Nach der anfänglichen, oft aufreibenden Zeit kehrt jetzt langsam wieder Ruhe ein. Aber gerade im Alltag wird Ihnen bewusst, was es bedeutet, den lieben Verstorbenen nicht mehr bei sich zu haben.
… sich die Beziehung zu einem wichtigen Menschen verändert. Freundschaften, Partnerschaften und Familienverhältnisse unterliegen einem Wandel. Manchmal entwickeln sie sich in eine schwierige Richtung. Sie glauben, dass Sie keinen Einfluss mehr auf die Entwicklung haben.
♥ In Gesprächen mit Ihnen sammle ich diese Spuren , Erinnerungen, Geschichten, Lachen und leise Momente.
♥ Ich höre zu, frage nach und lerne den Menschen kennen, der gegangen ist.
Aus diesen Eindrücken entsteht eine Abschiedsrede, die das Wesen Ihres Herzensmenschen widerspiegelt.
♥ Eine Rede, die verbindet.
♥ Eine Feier, die Raum für Trauer, Liebe, Dankbarkeit und ein kleines Schmunzeln lässt.
♥ Ein Abschied, der im Herzen weiterlebt.
Für diese Herzangelegenheitsarbeit brauche ich ca. 10 Stunden à Fr 120.-,
Die Zeit der Trauer ist oft eine Zeit des sich Verloren- und Verlassenfühlens. Eine Suche ohne finden, ein Verzweifelt sein. Der Trauernde muss sich oftmals plötzlich in einer Welt zurechtfinden, in der alles verändert ist, in der nichts mehr ist, wie es war.
Die natürliche Reaktion auf einen Verlust nennen wir Trauer. Dieses starke Gefühl trifft uns Menschen in unserem gesamten Wesen – mit Körper, Geist und Seele. Wir leben jedoch in einer Kultur, in der Trauer kaum mehr Platz hat. Häufig ist es nicht erwünscht, den Schmerz offen zu zeigen, schon gar nicht über einen längeren Zeitraum.
Oft bleibt bei Trennungen und Verlusten keine Zeit zu Trauern, weil vieles organisiert und entschieden werden muss. Diese verdrängte Trauer schränkt die Lebensmöglichkeiten ein und kann zu gesundheitlichen Beschwerden führen.
Ein Ort, wo man gemeinsam trauern kann.
Bei Kaffee/Tee und Kuchen oder im Bistro Suppe sollen und dürfen, Trauernde sich die Zeit nehmen, ihre Trauer zu leben. Dabei hilft der Austausch mit anderen betroffenen Menschen in einem geschützten Rahmen. Sie stellen fest, dass es Anderen ähnlich geht. Hier dürfen sie weinen, lachen und traurig sein, ohne gewertet zu werden. Ich helfe dabei, ein Austausch in Gang zu setzten. Zeige ihnen, was für verschiedene Trauermodelle es gibt. Anhand dieser Trauermodellen können die Trauernden besser verstehen, was gerade mit ihnen passiert.
Das Trauercafé/bistro steht allen Menschen (konfessionslos) offen, die trauern. Im Café/Bistro wird offen über den Tod, Scheidung, Trennung, Verluste und deren Umstände gesprochen. Die Teilnehmenden werden darin unterstützt, den Verlust in ihr Leben integrieren zu können und dadurch wieder neuen Mut zu schöpfen.
Das Café wird von mir geleitet und findet an einem Dienstag und Donnerstag einmal im Monat in Laufen statt.
Das Bistro findet einmal im Monat an einem Dienstagabend in Laufen statt.
Die Teilnahme am Café/Bistro ist kostenlos.
mehr Infos im Flyer 2026
ÜBER MICH
Pia Küng- Berger
Zertifizierte Trauerbegleiterin
Fachfrau Abschiedsrituale
über 25 Jahre Spitexerfahrung
Verheiratet
Mutter von zwei jungen Erwachsenen
Ich bin Ehefrau und Mutter von zwei jungen Erwachsenen. Wir wohnen im schönen Laufental. Als sehr naturverbundener Mensch finde ich meine Kraft in der Natur.
Seit ich in der Spitex arbeite, begleitet mich der Tod und die dazu gehörige Trauer.
Durch verschiedene Weiterbildungen zog es mich immer mehr in Richtung Trauerbegleitung. Diese Ausbildung absolvierte ich bei Lebensgrund GmbH in Luzern. Ich möchte mit meinem Wirken, Menschen in ihrer Trauer begleiten und unserer Gesellschaft das Thema Tod und seine Begleiter näherbringen.
Im Januar 2022 startete ich einmal im Monat, in Laufen, das Trauercafé. Das Café findet an einem Nachmittag im Monat statt. Neu seit Februar 2025, darf ich an einem Abend Trauernde im Trauerbistro begrüssen.
1-2 Samstage im Jahr widme ich einem speziellen Thema, wie z.B. Männertrauer oder Spiritualität und Trauer.
Seit Februar 2024 umrahme ich die letzte Reise der Verstorbenen mit meinen Trauerreden. Diese Ausbildung durfte ich wiederum bei Lebensgrund machen, wo ich viel über achtsames Begleiten lernen durfte.
Im März dieses Jahres wurde ich selbst zur Trauernden: Mein Vater verstarb unerwartet. Seither kenne ich die Perspektive der Trauernden nicht nur aus meiner Tätigkeit, sondern auch aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrung hat mein Verständnis für die Gefühle, Gedanken und Herausforderungen in Zeiten des Abschieds weiter vertieft und begleitet mich heute in meiner Arbeit als Trauerrednerin.
Es ist mir ein Herzensanliegen, sie, mit meiner ruhigen offenen Art, auf ihrem Trauerweg behutsam zu begleiten.
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Lange ist es hier still geblieben, aus gutem Grund.
Die Trauer hat mich unerwartet und mit voller Wucht getroffen.
Mein Vater ist plötzlich gestorben. An einem wunderschönen Frühlingstag, während seines täglichen Spaziergangs in seinem geliebten Wald. Für ihn war es wohl ein friedvoller Abschied und auch für uns ist es tröstlich zu wissen, wie und wo er gehen durfte. weiter lesen
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Ich möchte euch eine Geschichte von Anna erzählen. (Annas richtiger Name wurde geändert) Vor über einem Jahr ist ihre Mutter gestorben. Ihre Mutter wollte keine Trauerfeier. Die Familie respektierte dies. Auch wenn sie nicht alle gleicher Meinung waren. Anna wurde immer wieder, sei es beim einkaufen, im Café oder auf der Strasse angesprochen, wie es ihrer Mutter geht. Keine einfache Antwort, zu sagen, dass ihre Mama schon vor 2 Monaten gestorben ist. Sie hat Mühe in ihrem Trauerprozess. weiterlesen
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Jahresende
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Draussen regnet es, und ich sitze in der Wärme vor meinem Laptop. Ich lese mein Skript zum x-ten Mal. Wo stolpere ich noch, wo ist es für mich nicht stimmig? Eine Trauerrede zu schreiben braucht Zeit. Sehr viel Zeit.
Zuerst besuche ich die Trauerfamilie. Sie erzählen mir von ihrem Herzensmenschen.
Wie war er?
Was machte ihn aus?
Was liebte er?
Was war so typisch für ihn?
Zuhause bündele ich alles, was ich aufgeschrieben habe. Dann kommt für mich der schwierigste Teil: Welches Symbol soll die Abschiedsrede begleiten? Und wie integriere ich es?
Und wenn es dann fliesst, dann fliesst es.
Habe ich mehr Zeit, kommt sie mir zugute. Lesen, korrigieren, lesen …
Am Tag selbst freue ich mich, das Leben des Verstorbenen zu feiern. So lerne ich bei jeder Bestattung einen Menschen kennen, der nicht mehr unter uns ist.
Der Kalenderspruch von gestern passt zu mir:
Erfolg heisst, sich selbst zu mögen,
zu mögen, was man tut,
und zu mögen, wie man es tut.
Maya Angelou